Faszienrolle gegen verklebte Faszien

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Eine Faszienrolle ist eine harte Schaumstoffrolle, mit der man verklebte Faszien lösen kann.

Lange sind Wissenschaftler davon ausgegangen, dass das milchig-weiße Bindegewebe, das unseren ganzen Körper durchzieht – also die Faszien – allein Stütz- und Füllmaterial des Körpers sind.

Inzwischen hat man den Faszien wissenschaftlich mehr Aufmerksamkeit gewidmet und herausgefunden, dass sie in vielerlei Hinsicht Einfluss auf unseren Körper haben.

Ein gesunder Körper braucht elastische Faszien. Wenn wir uns jedoch zu wenig bewegen und häufig einseitige Körperhaltungen einnehmen – zum Beispiel weil wir viel am Schreibtisch sitzen – verlieren unser Faszien ihre Elastizität. Sie verkürzen, verhärten oder verkleben. Auch Überanspruchung, Entzündungen im Gewebe oder Operationen können dem Fasziengewebe schaden.

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An dieser Stelle kommt die Faszienrolle ins Spiel: Mithilfe einer solchen Rolle, kann man die Faszien massieren. Bei regelmäßiger Anwendung können so Verklebungen gelöst und das körperliche Wohlbefinden kann wieder gesteigert werden.

Tipp: Mittlerweile gibt es Faszienrollen in diversen Ausführungen von verschiedenen Herstellern, wie zum Beispiel blackroll-orange*, BLACKROLL*, Pinofit* oder Trigger Point*.

–> Eine Auswahl an Faszienrollen finden Sie unter Bestseller
–> Hilfestellung für die Wahl der passenden Faszienrolle gibt es unter Kaufberatung

Bewegung gegen verklebte Faszien

Eine Studie zum Bewegungsverhalten der Deutschen zeigt, jeder dritte Deutsche nimmt lieber den Fahrstuhl als die Treppe und verbringt den Feierabend auf dem Sofa, statt sich zu bewegen.

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Und fast jeder zweite sitzt an einem typischen Wochentag ganze fünf bis acht Stunden. Das ist zu wenig Bewegung, um den Körper gesund und fit zu halten!

Der Bewegungsmangel wirkt sich auch auf die Faszien aus: Er führt dazu, dass der Elastin-Anteil, der die Faszien elastisch macht, abnimmt. Der Anteil des zähen, kaum dehnbaren Kollagens hingegen erhöht sich. Dadurch sind die Faszien nicht mehr so beweglich, wie sie sein sollen.

Außerdem kann die Lymphe nicht mehr richtig fließen, wenn wir uns nicht ausreichend bewegen. Das kann problematisch werden, weil die Lymphe den Blutgerinnungsfaktor Fibrinogen transportiert. Kommt es zu einem Lymphstau, befindet sich an manchen Stellen im Gewebe zu viel Fibrinogen, das schließlich zu Fibrin umgewandelt wird. Dieses Fibrin ist eine Art Klebstoff, der dann die Faszien verklebt.

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Verhärtete oder verklebte Faszien können Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat haben. Weil sie nicht mehr elastisch und gleitfähig genug sind, gewähren sie Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen nicht mehr den Bewegungsspielraum, den sie benötigen. Da alle Faszien zu einem Netz miteinander verwoben sind, kann sich diese Unbeweglichkeit auf andere Körperteile übertragen.

Verklebte Faszien und Rückenschmerzen

Was viele nicht wissen: Eine verkürzte oder verklebte Faszie kann Rückenscherzen auslösen. Der Faszienforscher Dr. Robert Schleip von der Universität Ulm vermutet, dass bei Rückenschmerzen nur etwa 20 Prozent der Fälle mit den Bandscheiben zu tun haben. Oftmals seien die Faszien der Grund für Schmerzen im Rückenbereich.

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Neben Schmerzen können verklebte Faszien auch Kribbeln und Taubheitsgefühle auslösen, zum Beispiel durch einen Muskel, der nicht genug Bewegungsspielraum hat und deswegen auf einen Nerv drückt. Häufig ist dies mithilfe von Röntgenbildern nicht zu erklären.

Verklebte Faszien: Ein Teufelskreis

Wenn unsere Faszien verklebt sind, werden wir steif, Bewegungen fallen uns schwer und sie sind schmerzhaft. Es kommt zu Fehlhaltungen, die wiederum weitere Verspannungen und Schmerzen auslösen. Ein Teufelskreis wird in Gang gesetzt: Schmerzen, Verspannungen und Bewegungseinschränkungen führen dazu, dass wir uns noch weniger bewegen. Der Zustand unserer Faszien verschlechtert sich so zunehmend.

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Tipp: Lassen Sie es garnicht erst soweit kommen! Halten Sie Ihre Faszien elastisch, indem Sie sich genug bewegen. Spezielles Faszientraining und die Selbstmassage mithilfe einer Faszienrolle tragen einen großen Teil zur Gesundheit Ihrer Faszien bei. Faszienrollen erhalten Sie im Sportfachgeschäft oder online, zum Beispiel hier bei Amazon.de*.

Mit einem nicht mehr intakten Fasziennetz haben auch ältere Menschen zu kämpfen. Im Alter sinkt der Flüssigkeitsanteil im Körper und damit auch der in den Faszien. Deswegen sehen die Fasern der Faszien bei älteren Menschen eher aus wie ein verknotetes, verfilztes Wollknäul, während sie bei jungen Menschen ordentlich angeordnet sind.

Organe leiden durch verklebte Faszien

Ein unelastisches, starres Fasziennetz hat nicht nur Auswirkungen auf die Beweglichkeit. Sind die Faszien, starr und verklebt, werden auch die Organe und Muskeln nicht mehr ausreichend über den Lymphfluss mit Nährstoffen beliefert. Auch die Versorgung mit Blut und Sauerstoff sowie die Abgabe von Schadstoffen funktioniert nicht mehr so wie sie sollte. Das kann die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Organen und Muskeln beeinträchtigen.

Tipp: Wollen Sie mehr über die Bedeutung der Faszien für den Körper erfahren? Dann werfen Sie einen Blick in eines der Fachbücher, die aktuell zum Thema Faszien erschienen sind, zum Beispiel

Gesunde Faszien mit der Faszienrolle

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Mithilfe einer Faszienrolle kann man verklebte Faszien lösen. Das Prinzip ist ganz einfach: Man legt oder stützt sich auf die Rolle und rollt sie entlang einzelner Körperpartien auf und ab.

Durch das eigene Körpergewicht wird dabei ein Druck erzeugt. Das Wasser, das sich in den Faszien befindet, wird wie bei einem Schwamm ausgepresst und fließt in alle Richtungen ab, bevor die Faszie sich wieder neu vollsaugt.

Auf diese Weise wird das Fasziengewebe hydratisiert. Außerdem wird die Blutzirkulation verbessert, Spannungen im Gewebe verringern sich und verklebte Faszien werden wieder elastischer. Mehr dazu unter: Faszien lösen mit der Faszienrolle – so geht’s

Die Eigenbehandlung mit der Faszienrolle ist jedoch kein Wundermittel. Damit sich verklebte Faszien dauerhaft lösen braucht es eine regelmäßige Anwendung sowie mehr Bewegung im Alltag und idealerweise auch spezielles Faszientraining.